Eine Einmalanlage ist genau das: Du investierst einen Betrag auf einen Schlag. 10.000 Euro heute in einen ETF, fertig. Kein weiterer Aufwand, keine monatlichen Entscheidungen.
Ein Sparplan teilt dagegen einen Betrag in regelmäßige Raten auf. Klassisch: 100 oder 200 Euro monatlich, automatisch per Dauerauftrag. Den Einstiegszeitpunkt gibt es nicht, weil der Kauf über viele Monate verteilt wird.
Manchmal wird Sparplan mit dem englischen Begriff Cost Averaging gleichgesetzt, der Beschreibung des Prinzips: Wenn der Kurs hoch ist, kaufst du für 100 Euro weniger Anteile. Wenn er niedrig ist, mehr. Über die Zeit mittelt sich der Einstandspreis heraus.
Beide Wege investieren in dieselben ETFs. Der Unterschied liegt nur darin, wann das Geld in den Markt gelangt. Das klingt wie eine Kleinigkeit. Für den Endbetrag kann es aber eine Rolle spielen, in welche Richtung hängt vom Markt und von dir ab.