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Broker-Vergleich Rechner 2026

Depotvolumen und Order-Frequenz eingeben, Kosten pro Jahr für Trade Republic, Scalable, ING, Comdirect und Co. live berechnen. Für die redaktionelle Einordnung siehe Neobroker Vergleich 2026.

Stand: April 2026. Konditionen können sich jederzeit ändern. Alle Angaben ohne Gewähr. Bitte prüfe die aktuellen Konditionen direkt auf der Website des jeweiligen Anbieters, bevor du ein Depot eröffnest.

Alle Broker in dieser Übersicht sind bei der BaFin registriert oder operieren unter europäischer Banklizenz. Die gesetzliche Einlagensicherung beträgt bis zu 100.000€ pro Person und Institut. Wertpapiere im Depot sind als Sondervermögen geschützt.

Diese Seite stellt keine Anlageberatung dar und enthält keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzprodukten.

Welcher Broker passt zu wem?

Für reine Sparplan-Anleger ist die Frage weniger spannend, als der Markt sie macht. Trade Republic, Scalable Capital, Smartbroker+ und finanzen.net zero berechnen für ETF-Sparpläne nichts. Wer 200 € im Monat in einen MSCI-World-ETF legt, zahlt bei allen vier Anbietern denselben Betrag, nämlich null.

Der Unterschied zeigt sich woanders. Wer nebenbei Einzelaktien kauft, spürt die Lücke zwischen 1 € pauschal und 4,95 € plus 0,25 % sofort. Und wer ein größeres Depot überträgt, sollte eher auf Handelsplätze und Ordertypen achten als auf die Sparplangebühr.

Direktbanken kosten pro Order mehr. Dafür gibt es ein Girokonto dazu und mehr als einen einzigen Handelsplatz. Bei Trade Republic läuft alles über LS Exchange, was bei liquiden ETFs unproblematisch ist und bei dünn gehandelten Titeln einen spürbaren Spread bedeuten kann.

Die Mindestgebühr ist die eigentliche Kostenfalle

„4,90 € + 0,25 %“ liest sich harmlos. Bei ING kommt allerdings eine Mindestgebühr von 9,90 € dazu, und die verändert das Bild bei kleinen Orders komplett.

Eine Order über 500 € kostet dort 9,90 € statt der gerechneten 6,15 €. Das sind 1,98 % vom Ordervolumen. Erst ab 2.000 € greift die Mindestgebühr nicht mehr, weil die reguläre Berechnung dann darüber liegt.

Wer mit 300 oder 500 € pro Kauf arbeitet, fährt mit einer Pauschale von 1 € um ein Vielfaches günstiger. Bei 10.000 € pro Order sind es nur noch 0,30 %, und dann zählen andere Kriterien mehr als der Preis.

Sparplan und Einzelorder werden getrennt abgerechnet

Ein häufiger Denkfehler: Die Sparplangebühr sagt nichts über die Orderkosten aus. Comdirect und Consorsbank nehmen 1,5 % der Sparrate, liegen bei Einzelorders aber im Mittelfeld. Smartbroker+ ist bei beidem günstig, verlangt außerhalb von gettex jedoch 4 € pro Order.

1,5 % auf eine Sparrate von 200 € sind 3 € im Monat, also 36 € im Jahr. Über zehn Jahre und mit der entgangenen Rendite darauf wird daraus ein vierstelliger Betrag. Die Rechnung im Detail steht im Ratgeber zu den ETF-Sparplan-Kosten.

Was dieser Vergleich nicht abbildet

Die Tabelle zeigt Preise, keine Qualität. Kundenservice, App-Stabilität, Steuerreporting und das Tempo bei einem Depotübertrag stehen hier nicht drin, und daran scheitert es im Alltag häufiger als am Euro pro Order.

Ebenfalls nicht enthalten sind befristete Aktionskonditionen. Der Zinssatz auf nicht investiertes Guthaben schwankt mit dem EZB-Leitzins und taucht deshalb bewusst nicht als Vergleichskriterium auf.

Für die Einordnung der einzelnen Anbieter gibt es die Broker-Profile und den Neobroker-Vergleich.

Alle Inhalte dienen ausschließlich zu Informationszwecken, keine Anlageberatung.