Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Fund, also börsengehandelter Fonds. Das sind zwei Eigenschaften in einem Begriff.
Fonds: ein Topf, in den viele Anleger einzahlen. Mit dem Geld kauft der Fonds Wertpapiere, meistens Aktien. Wer einen Anteil hält, hält anteilig alles, was im Topf liegt.
Börsengehandelt: du kaufst und verkaufst Anteile direkt an der Börse, jeden Werktag, sekündlich. Bei klassischen Fonds geht das nur einmal am Tag über die Fondsgesellschaft.
Der dritte Teil, der ETFs ausmacht, steckt nicht im Namen: Sie bilden stur einen Index nach. Ein MSCI-World-ETF kauft genau die rund 1.400 Aktien, die im MSCI-World-Index stehen, in genau der Gewichtung, die der Index vorgibt. Kein Fondsmanager entscheidet, was rein- oder rausfliegt.