Wer ein Haus oder eine Wohnung kauft, zahlt nie nur den Kaufpreis. Auf den Preis kommen Steuern, Gebühren und meistens auch Maklerprovision. Die Summe heißt Kaufnebenkosten und liegt 2026 in den meisten Fällen zwischen 9,5 und 12 Prozent des Kaufpreises.
Das klingt wenig, ist es aber nicht. Bei einer 500.000-Euro-Wohnung in Berlin sind das 56.500 Euro. In Bayern dieselbe Wohnung: 47.500 Euro. Dieselbe Wohnung in NRW mit Makler: 60.000 Euro. Diese Spanne entscheidet oft, ob das Eigenkapital reicht oder nicht.
Banken finanzieren in der Regel nur den Kaufpreis. Die Nebenkosten musst du aus Eigenkapital bezahlen. Wer das nicht einplant, steht beim Notartermin plötzlich mit einer Lücke da.